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Angemeldet seit: 16. August 2011

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  1. Ein Jahr flinkeWorte – und was kommt jetzt? — 23. November 2012
  2. Google+ ist raus — 17. November 2012
  3. Sherlock Holmes (2009) — 17. November 2012
  4. Battleship — 14. November 2012
  5. Unknown Identity — 10. November 2012

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Liste der Autorenbeiträge

Nov 23

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Ein Jahr flinkeWorte – und was kommt jetzt?

Nach einigen fruchtlosen Versuchen blogge ich seit November 2011 völlig konzeptfrei über alles, was mich interessiert.

Genauer gesagt, war es der 20. November 2011. Das  ist nun ein Jahr her. Ein guter Zeitpunkt also, um eine Bilanz zu ziehen und sich ein paar Gedanken zu der Zukunft zu machen.

Meine Motivation beim erstellen diese Blogs war zunächst der Spaß am Seitenbasteln. Schwieriger war da schon die Frage, was als Content auf fW erscheinen sollte. Nichts ist nerviger, als tote Seiten. Da traf es sich gut, dass ich einige Aufnahmen der SW:TOR Beta machen wollte, um sie als Let’s Show / Let’s Play bei Youtube hochzuladen. Warum nicht gleichzeitig die Filmchen hier ein wenig aufbereiten?

Außerdem wollte ich mich allgemein im bloggen versuchen und hatte allerlei Nerdkram zusammengetragen, der mir interessant erschien: Rollen- und Brettspiele, Bücher, Filme und Computerkrams. Dazu hier und da ein paar Neuigkeiten, Skurrilitäten und Dinge, die ich mitteilenswert fand.

Zahlenporno

Da ist in dem Jahr einiges zusammen gekommen. Zwei weitere Autoren (Jens und Mahsl) schlossen sich der Seite an und versuchten sich in Artikeln und einem Let’s Play. Insgesamt produzierten wir hier 740 Beiträge in 28 Kategorien. Davon 17 Buchrezensionen, 91 Previewartikel (9 zum Thema Bücher, 65 über Games, 17 zu Kinofilmen), 4 Rezensionen zu Brett- und Rollenspielen, 50 mal Ansichten zu Kinofilmen und 11 Kritiken zu Computerspielen. Einen Löwenanteil, nämlich 468 Beiträge, nahmen Let’s Plays ein. Wobei auf dem Youtubekanal 490 einzelne Videos hochgeladen sind, die bis jetzt 26.560 mal abgerufen wurden (klingt viel, ist aber eher sehr mäßig). Zu den Beiträgen und darüber hinaus gab es auch zahlreiche Tweets, 1001 sind es bisher.

Eine Nutzerstatistik zur fW-Seite selbst habe ich nicht erhoben. Es scheint so zu sein, dass sich neben dem privaten Bekanntenkreis auch ab zu jemand fremdes hierher verirrt. Es ist für mich aber sehr schwer zu sagen, wie viele das sind, als gefühlte Zahl ( ;) ) würde ich annehmen, dass der Anteil Fremdleser eher zu vernachlässigen ist. Die einzige (erschreckende) Zahl, die ich habe, ist die Anzahl der blockierten Spamkommentare und -pingbacks: 15.638! Dem gegenüber stehen 915 genehmigte Beiträge.

Youtube olé

Genug vom Zahlenporno, wobei der schon wiederspiegelt, worauf sich fW konzentriert hat. Am meisten Spaß hatte ich an den Let’s Plays, sowohl beim spielen, als auch in der Nachbereitung. Nicht jedes Computerspiel, dass ich aufgenommen habe, war immer eine Ausgeburt an Spielspaß, da wurde es dann auch mal nervender (Stichwort: Alan Wake), aber das Mitfilmen führte dazu, dass ich alle Titel durchgespielt habe. Mein Anspruch war es, eine Folge pro Tag zu veröffentlichen. Dementsprechend regelmäßig habe ich gezockt. So kam es nicht vor, dass ich Titel nach längerer Pause zur Seite tat, weil ich vor der Wahl stand, nochmal neu anzufangen, oder mich nur noch halb an die Story zu erinnern. Auch habe ich durch die Let’s Plays einige Spieleperlen ausprobiert. zum Teil auf Empfehlung, zum Teil weil sie sich für Let’s Plays einfach aufdrängten (Portal, Trine, Limbo, etc.).

Einen positiven Nebeneffekt hatte das ganze Videos erstellen ebenfalls. In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit Youtube auseinandergesetzt und dort die vielen Möglichkeiten kennen gelernt. Abseits von irgendwelchen Funvideos bietet die Plattform ein durchaus unterhaltsames Programm, das vor allem dann bereit steht, wenn man es möchte (Entertainment On Demand). Und oft findet man Perlen der Fernsehunterhaltung, die in den Mediatheken der Sender ja nur für sieben Tage angeboten werden dürfen.

Pff… plopp

Bei den Reviews stellte ich schnell fest, dass das nicht meine Welt ist. Egal ob es Bücher, Filme oder Spiele waren, schon bei der Zusammenfassung des Inhalts verlor ich schnell die Geduld und griff auf Wikipedia oder Klappentexte zurück. Bei den Kinofilmen hatte ich zum Schluss nur noch die Trailer gepostet. Den Meinungsblock hatte ich von Anfang an kurz gehalten, merkte aber schnell, wie leicht man in Worthülsen verfällt, bzw. wie schwer es doch ist, präzise Kritik zu formulieren, die nicht nur Bla Bla ist und eine differenzierte Meinung wiederspiegelt. Privat habe ich auch kein Interesse, solche Kritiken zu lesen, stellte ich nach einiger Zeit fest. Erst eine gute Aufbereitung, z.B. wie in der Sendung Druckfrisch, oder in einigen genialen Testvideos zu Computerspielen, machen Reviews für mich erträglich. Vielleicht ist es auch das audiovisuelle, was den Ausschlag gibt – hm?

Die Previews waren für mich selbst ganz hilfreich. Gerade auf die Büchermerkliste habe ich häufig selbst zurück gegriffen, wenn ich meinen nächsten Einkauf plante. Das Erstellen der Texte war aber genauso enervierend wie ich es schon bei den Reviews beschrieben habe.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass der spannendste und auch für mich unterhaltsamste Teil der Seite (neben einigen Diskussionen in den Kommentaren ;) ) die Erstellung von Let’s Plays / Let’s Shows war. Dort hatte ich auch den Ehrgeiz, mit der Zeit immer besser zu werden, vor allem was die technische Qualität der Videos anging. Natürlich habe ich auch versucht, meinen Kommentarstil zu verbessern, ein Massenmagnet scheint der aber nicht geworden zu sein… :D

Der Rest der Seite, also abseits der Videos, ist wohl ein nettes Experiment gewesen, das aber zu der Einsicht führt, dass – nun ja – Andere es besser können? Es den Aufwand nicht wert ist? Es kaum jemanden interessiert? Es Speicherverschwendung ist? – Hm, klingt jetzt deprimierender als es gemeint ist, aber vermutlich ist alles zu einem Teil wahr.

Zumindest habe ich durch die Soziale Medien Anbindung Twitter für mich entdeckt. Kurze und prägnante Infos oder (wegen der Kürze) gut verschmerzbarer Nonsens ohne große Nachhaltigkeit.

Quo vadis fW?

Wie wird es nun weitergehen? In den letzten Wochen bin ich bemerkbar davon abgerückt, jeden Tag einen Artikel zu verfassen. Das hing vor allem damit zusammen, dass das produzieren qualitativ befriedigender Let’s Plays sehr zeitraubend geworden ist. Neben dem Schneiden und Konvertieren der Aufnahmen kam zuletzt noch das Nachbearbeiten der Tonspur hinzu. Gerade dadurch hatte die technische Qualität der Videos aber eine deutliche Steigerung erfahren, so dass ich nicht darauf verzichten möchte. Doch im Moment finde ich einfach nicht die Zeit für regelmäßige Videoproduktionen. Und hier und da mal ein Filmchen hochzuladen ist sicher nicht das, was ich mir vorstelle. (Interessanter Funfact: Seitdem ich nicht mehr aufnehme, spiele ich auch nicht mehr so regelmäßig und habe trotz Urlaub noch nicht mal Dishonored durchgespielt, obwohl das auf der Agenda ganz oben stand.)

Was den Rest betrifft, so wird er wohl hinten rüber fallen. Soll heißen, Reviews / Previews wird es nicht mehr geben. Ausnahmen davon sind vielleicht ab und zu einige Filmtrailer oder mal ein Funvideo. Aber das ist natürlich eher nutzlos in Zeiten von Youtube…

Das ich hier kein richtiges Ende finde, hängt damit zusammen, dass ich hin und her gerissen bin. Der klarste Schnitt im Moment wäre, die Seite vom Netz zu nehmen, Twitter privat zu nutzen und den YT Channel zu deaktivieren. Andererseits mag es durchaus sein, dass ich von Zeit zu Zeit einen Artikel, ein neues selbstgemachtes Video oder ähnliches für mitteilenswert halte. Aber doof fände ich, wenn die Seite zu einer Karteileiche verkommen würde…

Jetzt bin ich mal gespannt, ob jemand das Gefasel bis hier hin gelesen hat und das durch einen Kommentar (vielleicht sogar mit einem Ratschlag) kundtut. Was würdest Du an meiner Stelle tun?

 

Nov 17

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Google+ ist raus

Man kann ja über soziale Netzwerke vortrefflich streiten. Machen Dienste wie Facebook Sinn? Braucht man so etwas? Wiegt der Nutzen die Kosten in Form von Preisgabe persönlicher Daten auf? Für Pro und Contra gibt es gute Argumente, und für diese Seite haben in meinen Augen die Pro Argumente überwogen. Also wurde flinkeWorte.de mit Twitter, Facbook und etwas später auch mit Google+ verzahnt. – Letzteres fliegt jetzt wieder heraus.

Sexy Kreise

Aber fangen wir vorne an: Google+ war angetreten, die etwas seriösere, erwachsenere Alternative zu Facebook zu sein. Der Dienst wurde in einschlägigen Medien gehypet und hochgeschrieben. Features wurden angepriesen, ständig kam etwas neues hinzu, Chats, Multiuserseiten und dann das Grundkonzept der Kreise. All das machte g+ recht sexy. ;)

Und es stimmt auch. Der Grundton der Beiträge ist erwachsener, seriöser und der Umgang miteinander freundlicher. Man wird nicht mit sinnlosen Ergüssen à la “ich habe mein Brötchen mit Wurst belegt, hihi” belästigt. (Natürlich mag das auch daran liegen, dass g+ signifikant weniger Nutzer hat als Facebook.)

Teilen heißt verstümmeln

Doch was nutzen all die Vorteile, wenn die Basisfunktionen ständig nerven? Lange Zeit gab es keine Möglichkeit, Artikel direkt bei g+ zu teilen. Man musste immer die URL auf der g+ Seite einfügen und dann schauen, was geschieht. Ich weiß nicht, ob das mittlerweile anders ist. Ich habe mich in letzte Zeit nicht mehr darum bemüht, nach entsprechenden Plugins zu suchen. Sei ‘s drum – denn das was nach dem Teilen passiert ist die eigentliche Krux. Zunächst dauert es oft lange, bis überhaupt angezeigt wird, was g+ aus einem geteilten Artikel macht. Dann fehlen in der Regel die Grafiken. Texte werden entweder aus dem Artikel, manchmal aber auch von irgendwo anders von der Seite hergenommen. Den Text kann man dann nicht mehr manuell ändern, man kann ihn nur löschen. Manchmal bleibt von einem Artikel so nur die Überschrift ohne Grafiken und weiteren Inhalte übrig. Abhilfe schaffen kann man nur, indem man händisch den Artikel nach g+ überträgt. Aber genau das soll ja nicht sein. Es sollte ein Klick genügen, um einen Beitrag in sinnvoller Form mit dem Netzwerk zu teilen.

Grundlagenforschung bitte

Die Fehler beim übertragen von Artikeln nach g+ sind zurzeit der gravierendste Mangel. Dazu kommen noch zahlreiche kleinere Bedienmacken (kein copy & paste, gestapelte Button bei der Grafiknavigation u.ä.). Natürlich werden jetzt einige schreien: “Aber g+ ist ja noch Beta!” – Richtig, das stimmt. Aber oben genannte Probleme bestehen jetzt seit zahlreichen Monaten und sind für die tägliche Benutzung gravierend und nervenaufreibend. Statt neue Features zu implementieren, sollte man lieber grundlegende Funktionen vernünftig lauffähig machen.

Da das aber nicht geschieht, werde ich mich erstmal wieder von g+ verabschieden. Vielleicht ist das kein Abschied auf immer, denn es bleibt natürlich zu hoffen, dass Google die Probleme in den Griff bekommt, doch für eine längere Zeit bin ich mit dem Thema Kreise durch. Und all das hat nichts mit Sinn und Unsinn von sozialen Netzwerken zu tun. Darüber kann man, wie gesagt, vortrefflich streiten. ;)

 

Nov 17

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Sherlock Holmes (2009)

(Krimi, USA 2009, 128 Min., Regie Guy Ritchie, mit Robert Downey Jr., Jude Law)

Erst ohne Etikett wirklich gut

Beim ersten Anschauen hatte ich nach einiger Zeit den Film wütend ausgemacht. Das war kein Sherlock Holmes! Auch keine gelungene Neuinterpretation (wie es die BBC in ihrer Serie z.B. gemacht hat), sondern eine weitere Indianer Jones Variante, garniert mit ein wenig Esoterik und dem Etikettenschwindel Holmes, um den Verkauf anzukurbeln. Das ist ja in letzter Zeit Mode geworden (Stichwort: Star Trek), von so Klamauk wie Hänsel und Gretel, Abe Lincoln oder ähnlichem will ich gar nicht erst anfangen.

Tief Luft geholt und es jetzt nochmal gesehen. Mit dem festen Vorsatz, den Etikettenschwindel erstmal außen vor zu lassen. Und siehe da, Sherlock Holmes ist ein ganz guter Abenteuerfilm, mit einer interessanten Geschichte, die gar nicht so abgedreht wie befürchtet ist. Die Story ist spannend, Downey Jr. spult sein beschränktes Repertoire stilsicher ab und insgesamt hat Guy Ritchie einen runden Abenteuerfilm abgeliefert. Trotzdem nagt es immer noch an mir, dass da Sherlock Holmes drauf steht! ;)

 

Nov 14

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Battleship

(Action, USA 2012, 131 Min., Regie Peter Berg, mit Taylor Kitsch, Liam Neeson, Rihanna)

Finger weg!

Mal im ernst: Von Hasbro die Lizenz von Schiffe versenken zu kaufen, um daraus einen Film zu machen – wie beknackt ist das denn? Dementsprechend unerträglich kommt Battleship daher. Die Storyfragmente sind allenfalls von Transformers geklaut, wie auch weite Teile des Designs der Gegner. Der Rest ist hirnloses ballern, garniert mit unerträglichem US-Patriotismus, unreflektierter Heldenverehrung und plumpem Machismus. Die Effekte des Films sind herausragend, doch leider bekommt man vor lauter Übelkeit wenig davon mit. Pure Zeitverschwendung!

 

Nov 10

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Unknown Identity

(Thriller, USA 2011, 114 Min., Regie Jaume Collet-Serra, mit Liam Neeson, Diane Kruger, Bruno Ganz)

Spannung in Berlin

Unknown Identity entspannt ein Verwirrspiel, das manchmal hart an der Glaubwürdigkeit kratzt aber bis zum Schluss spannend bleibt. Interessant ist auch die Kulisse Berlin und wie der Film die Stadt einfängt, denn das tut er auf weite Strecken sehr stimmungsvoll und ohne Klischees. Über die Auflösung solcher Verschwörungstheorien kann man sicher vortrefflich streiten (und vieles ist da Geschmackssache), aber verschwendete Zeit ist der Film sicher nicht.

 

Nov 10

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Source Code

(Thriller, USA 2011, 93 Minuten, Regie Duncan Jones, mit Jake Gyllenhaal, Michelle Monaghan)

Guter Start, dann zunehmend zäh

Was zunächst vielversprechend anfängt, flacht nach hinten raus sichtlich ab. Bald ist dem Zuschauer klar, worauf das Verwirrspiel mit den Zeitsprüngen hinausläuft. Dadurch verliert die Geschichte einiges an Spannung. Das Ende ist zudem völlig unlogisch und widerspricht der Grundthese des Films.

 

Nov 09

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John Carter – Zwischen zwei Welten

(Science Fiction, USA 2012, 139 Min., Regie Andrew Stanton, mit Taylor Kitsch, Dominic West)

Reicht für einen DVD Abend

Mäßig spannender Film, mit zum Teil großartigen Bildern aber einer eher platten Story. Das ganze Ambiente mutet manchmal wie die Star Wars Episode 1 Szenen beim Podrennen auf Tatooine an, und ein bisschen Jar Jar Bings Feeling kommt auch auf.

 

Nov 08

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The Elder Scrolls Online: Erste ingame Szenen

Im folgenden Interviewvideo sieht man erste ingame Szenen aus dem Spiel:

 

Nov 08

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Drive

(Thriller, USA 2011, 100 Min., Regie: Nicolas Winding Refn, mit Ryan Gosling, Bryan Cranston)

Der Film erzählt die Geschichte des namenlosen Drivers, der Tagsüber in einer Autowerkstatt oder als Stuntfahrer beim Film arbeitet und nebenberuflich für Gangster den Fluchtwagen steuert. Eines Tages begegnet er seiner Nachbarin Irene und deren kleinem Sohn. Beider verlieben sich, aber noch bevor sich die Beziehung richtig entwickeln kann, kommt der Ehemann von Irene aus dem Gefängnis. Doch der hat dort schlechte Bekanntschaften geschlossen und wird nun erpresst. Er soll an einem Überfall teilnehmen, oder ihm und seiner Familie würde Schlimmes geschehen. Driver fühlt sich verpflichtet, Irenes Mann zu helfen, doch bei dem Coup läuft nicht alles glatt…

Zwischen Genialität und Langeweile

Drive beruht auf zwei Romanen von James Sallis. Im Gegensatz zu den Büchern rückt der Film die Beziehung zu Irene in den Mittelpunkt. Während die Romane sich durch ihr Tempo und die etwas sprunghafte Erzählweise auszeichnen, ist der Film streng linear und schwelgt zum Teil minutenlang in einzelnen Szenen. Musik- und Bildkompositionen sind dabei bemerkenswert, der Tempoverlust macht das zusehen an vielen stellen aber sehr zäh. Drive schwankt zwischen Genialität und Langeweile, kippt zwar nie ganz in die eine oder in die andere Richtung, überzeugt aber auch nicht ganz.

 

Nov 08

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Skyfall

(Thriller, GB 2012, 142 Min., Regie Sam Mendes, mit Daniel Craig, Judi Dench)

Die MI6-Agenten James Bond und Eve sollen in der Türkei eine Festplatte wiederbeschaffen, welche die Identitäten fast aller NATO-Agenten enthält, die in terroristischen Organisationen eingeschleust wurden. Bond und Eve jagen den Täter, den französischen Söldner Patrice. Während der Verfolgungsjagd stellt Bond Patrice auf einem fahrenden Zug und es kommt zum Handgemenge. Eve schießt – auf massives Drängen von M – auf Patrice, trifft jedoch Bond, worauf dieser von einer Brücke in die Tiefe stürzt und als getötet gilt. M verfasst einen Nachruf auf Bond.
Drei Monate nach dem Verlust der Festplatte soll der neue Geheimdienstkoordinator Gareth Mallory die bisherige Chefin M zum baldigen ehrenhaften Rücktritt bewegen und in der Übergangszeit die Geschäfte des MI6 überwachen. Kurz darauf erschüttert eine Explosion das Hauptquartier des MI6, bei der acht Mitarbeiter ums Leben kommen. Als Bond, der den Sturz in einen Fluss überlebt und sich seither zurückgezogen hat, von diesem Angriff erfährt, kehrt er nach London zurück und meldet sich bei M wieder zum Dienst. Obwohl er den für seine weitere Verwendung obligatorischen Tauglichkeitstest nicht besteht, erhält Bond von M die Freigabe für den aktiven Dienst. Sie schickt ihn nach Shanghai, wo er Jagd auf Patrice machen soll. Kurze Zeit später werden im Internet die Identitäten von fünf Agenten aufgedeckt und ein Unbekannter kündigt an, jede Woche fünf weitere Agenten zu enttarnen.*

Nicht der erhoffte Überflieger

Skyfall ist ein solide gemachter Bond, der sehr in der Tradition älterer Teile der Serie steht. Damit verschenkt der Film einiges. Das kurz angeschnittene Thema des alternden Agenten wird nicht weiter ausgeführt und die Umwälzungen innerhalb des Geheimdienstes beschränken sich weitestgehend auf den Wechsel des Hauptquartiers. Hinzu kommen noch ein paar Logiklücken (warum gelingt es dem Feind gleich zwei Mal, das gesamte MI6 Netzwerk mit einem Virus zu infiltrieren?). Skyfall ist insgesamt ein durchschnittlicher Teil der Serie, durchaus sehenswert aber nicht der erhoffte Überflieger.


*) aus Wikipedia

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